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<title>Charlotte in Tansania</title> 
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 <title>Praktikum!</title> 
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 &lt;p&gt;So, ein kurzes update gibts von mir heute:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich bin seit Montag im Praktikum. Erst werde ich zwei Wochen im Bukoba Town Health Center arbeiten.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Danach werde ich fuer zwei weitere Wochen in Ilemera (das ist unser Partnerkirchenkreis) auf der dortigen Dispensary (auch eine Krankenstation) zu finden sein.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich freue mich sehr auf die neuen Erfahrungen!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie es war und was ich da gemacht habe, wird aber erst im naechsten Rundbrief verraten. Sonst bleibt mir ja gar nichts mehr dafuer uebrig...:)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Haya, liebe Leute, machts gut! &lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
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 <id>tag:vem-freiwillige.de,2012-04-21:690</id>
 <title>Easter Conference</title> 
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 <summary type="text/plain"> Ostern ist zwar schon ein bisschen her, aber ich wollte euch nicht vorenthalten, was ich zu den Feiertagen gemacht habe.  Jede Ostern gibt es ein grosses Treffen von Jugendlichen, das ueber fuenf ...</summary> 
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 &lt;p&gt;Ostern ist zwar schon ein bisschen her, aber ich wollte euch nicht vorenthalten, was ich zu den Feiertagen gemacht habe.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Jede Ostern gibt es ein grosses Treffen von Jugendlichen, das ueber fuenf Tage geht und von der lutherischen Kirche organsiert wird. Ich habe fuer zwei Tage auch daran teilgenommen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In etwa 1000 Schuelerinnen und Schueler von Sekundar-Schulen aus der Bukoba-Region quetschen sich in eine kleine Schule in Kashozi (ein kleines Dorf, ganr nicht so weit von Ntoma entfernt). Und dann gibt es Diskussionen, Vortraege, Theaterstuecke, Sing-Wettbewerbe...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Schueler/innen von der Homecraft-Schule aus Ntoma haben auch teilgenommen und das war wirklich schoen, so hatte ich meine Leute gefunden, mit denen ich diese Tage verbringen konnte. &lt;br /&gt;Die Vortraege waren sehr interessant. &lt;br /&gt;Ein Vortrag bescheaftigte sich mit dem Thema &amp;quot;Zauberei&amp;quot;. Laut tanzanischem Gesetz ist es verboten, einen Menschen der Zauberei zu beschuldigen. Aber als einmal nachgefragt wurde, wie viele der Jugendlichen eigentlich an &amp;quot;so etwas&amp;quot; glauben, waren es eindeutig mehr als die Haelfte. Der Vortrag beschaeftigte sich dann damit, den Schuelern einzuimpfen, nicht zu &amp;quot;witch doctors&amp;quot; zu gehen und dem Teufel zu folgen, sondern der Kirche. Das war interessant und befremdlich.... &lt;br /&gt;Ein anderer Vortrag beschaeftigte sich mit dem Verhaeltnis von Christen und Muslimen in Tanzania. Die Anzahl der Christen und Muslime ist in etwa gleich in diesem Land, und deswegen wurde mehrfach betont, wie wichtig es ist, dass sich die beiden Glaubensrichtungen vertragen. Sowohl ein christlicher Pfarrer, als auch ein muslimischer Angestellter der Stadt betonten beide die Gemeinsamkeiten der beiden Religionen. Bei der anschliessenden Fragerunde traten fast erschreckende Vorurteile zu Tage. Zum Beispiel wurde der muslimische &amp;quot;Experte&amp;quot; gefragt, warum Muslime bei Toten die Organe entnehmen, bevor sie beerdigt werden. Das stimmte nur leider nicht mit keinem einzigem Wort...&amp;nbsp; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Besonders hat mir natuerlich der Singwettbewerb gefallen. Alle Schulen hatten sich enorm ins Zeug gelegt und wochenlang dafuer geprobt. Entsprechend stimmungsvoll war es dann auch. Am Ende hate &amp;quot;meine&amp;quot; Schule Ntoma den dritten Platz belegt. Da haben wir uns sehr gefreut!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich wollte eigentlich mit den Schuelerinnen der Homecraft-School in einem Klassenraum auf einer Matratze auf dem Boden schlafen. Aber das wurde mir leider nicht erlaubt. (Weil ich empfindlich und WEISS bin...:)). Also habe ich mit den Aufsichtspersonen und Lehrern in einem Klassenraum auf dem Boden auf einer Matratze geschlafen, nur in einer anderen Schule. Wo da gross der Unterschied war, habe ich noch nicht verstanden. Aber sie haben es ja gut gemeint.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meine Anwesenheit blieb natuerlich nicht unbemerkt bei den Schuelern und bei der abendlichen &amp;quot;Comedyshow&amp;quot; wurde auch ich ordentlich aufs Korn genommen. Schon schoen, wenn in etwa 1000 Augenpaare auf dich gerichtet sind und alle ueber dich lachen... Aber ich habe es mit Humor genommen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dann war die Easter Conference auch schoen wieder vorbei. Schoen wars und die Erinnerung wird mir bleiben.:)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; 
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 <id>tag:vem-freiwillige.de,2012-04-09:682</id>
 <title>Trip nach Mwanza</title> 
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 <summary type="text/plain"> Im letzten Monat war meine beste Freundin Lena mit noch einer Freundin von ihr, Maike, zu Besuch bei mir in Tanzania.  Heute sind sie wieder abgereist (schnief), liebe Lena, wenn du das liest, ...</summary> 
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 &lt;p&gt;Im letzten Monat war meine beste Freundin Lena mit noch einer Freundin von ihr, Maike, zu Besuch bei mir in Tanzania. &lt;br /&gt;Heute sind sie wieder abgereist (schnief), liebe Lena, wenn du das liest, ich freue mich schon, wenn wir uns in fuenf Monaten wiedersehen! Es war so schoen, dass du da warst!:)&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;So genug, der kitschigen Erguesse. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich wollte von einem gemeinsamen Ausflug erzaehlen. Wir haben uns relativ spontan entschlossen, dass wir uns zusammen Mwanza anschauen wollten. Mwanza ist die zweitgroesste Stadt Tanzanias und liegt, genau wie Bukoba, am Viktoriasee. Zwischen den beiden Staedten verkehrt eine Nachtfaehre. (Eine kleine Hintergrundinformation: Dieses Schiff ist 1998 gesunken - wegen Ueberladung- und in etwa 1000 Menschen sind dabei gestorben. Das war - laut Wikipedia- die groesste Katastrophe der zivilen Schifffahrt auf einem Binnensee. Aber seit diesem Unglueck wird darauf geachtet, dass die Faehre nicht ueberladen wird.&amp;nbsp; Es ist also relativ sicher, damit zu fahren.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir sind am Mittwoch abend in das Schiff gestiegen und haben relativ komfortable Kabinen in der ersten Klasse gehabt. Das heisst, da war ein Hochbett drinnen... und noch sonst was? Ach nee... Das wars ja. &lt;br /&gt;Ein bisschen uebermuedet kamen wir am naechsten Morgen in Mwanza an. Der Tag war von Orientierungslosigkeit gepraegt. Wir kannten uns eben uns nicht aus und haben uns durch die Grossstadt treiben lassen. Hauptsaechlich waren wir auf dem riesigen Markt. Das war schon echt beeindruckend! So viele Sachen im Angebot! Ich musste mich wirklich zusammenreissen, nicht alles leer zu kaufen... &lt;br /&gt;Und ein bisschen waren wir auch am Viktoriasee. Da gibt es am Hafen einen Blick auf eine eindrucksvolle Steinformation. (Mwanza wird uebrigens auch&amp;quot;die Felsenstadt&amp;quot; genannt, und die Felsen sind wirklich wunderschoen!). Mitten auf einem grossen Felsen steht ein kleinerer Felsen, komplett &amp;quot;freistehend&amp;quot;. Der sieht aus, als koenne er jederzeit umfallen oder vom Wind umgepustet werden, aber bis jetzt hat er sich hartnaeckig durch die Jahrhunderte gehalten. Als die deutschen&amp;nbsp; &amp;quot;Kolonialherren&amp;quot; damals dieses Gebilde sahen, haben sie den Felsen &amp;quot;Bismarckfelsen&amp;quot; genannt, weil der Stein sie an Bismarcks Standfestigkeit und seinen eisernen Willen erinnerte.Heute ist er das Wahrzeichen von Mwanza. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dann ging es abends auch schon wieder zurueck mit dem Schiff. Diesmal allerdings in der dritten Klasse, denn das Schiff war total ausgebucht wegen Ostern. Die dritte Klasse befindet sich im Schiffbauch und boese Zungen witzelten schon, dass bei einem moeglichen Sinken des Schiffs&amp;nbsp; wie bei der Titanic die Tueren abgeschlossen werden und die Passagiere nicht mehr herauskoennen.Ich habe dann wie in etwa 200 andere Passagiere auf dem Boden geschlafen, in einen Kanga eingewickelt. Als ich nur muede genug war, ging das auch ganz gut. Und die Gemeinschaft war irgendwie cool! &amp;quot;Oh, dir ist kalt?- Hier nimm meinen Sweater.&amp;quot;. &amp;quot;Du musst aufs Klo?- Kein Problem, ich passe auf deinen Platz auf!&amp;quot;. &amp;quot;Hoer auf, die Weisse zu belaestigen, das ist meine Schwester!&amp;quot;.&lt;br /&gt;Ich war ziemlich fertig, als wir am naechsten morgen wieder in der Bukoba-Region ankamen. Aber ich wa rum eine (gute) Erfahrung reicher.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das ihr auch viele gute Erfahrungen macht, wuensche ich euch! Machts gut!:) &lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
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 <id>tag:vem-freiwillige.de,2012-03-17:665</id>
 <title>Gestatten: Frau Pfarrerin Weber...</title> 
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 <summary type="text/plain"> Liebe Leute!  Ich hoffe, es geht euch gut. Hier ist alles gut so weit, &amp;quot;naendelea vizuri&amp;quot;, ich &amp;quot;mache gut weiter&amp;quot;, wie man so schoen auf Kiswahili sagt.   Ich wollte euch von ...</summary> 
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 &lt;p&gt;Liebe Leute!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich hoffe, es geht euch gut. Hier ist alles gut so weit, &amp;quot;naendelea vizuri&amp;quot;, ich &amp;quot;mache gut weiter&amp;quot;, wie man so schoen auf Kiswahili sagt. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich wollte euch von einer Begebenheit erzaehlen, die letzte Woche geschehen ist. Jetzt in der Fastenzeit gibt es jeden Dienstag, Mittwoch und Freitag Andachten. Diese Andachten finden immer bei jemand anderem zu Hause statt. Ich kann zwar nicht immer teilnehmen, aber ich bemuehe mich, da aufzutauchen. Das macht naemlich einen guten Eindruck im Dorf und ich sehe zudem noch verschiedene Haeuser von Gemeindemitgliedern &amp;quot;von innen&amp;quot; und bekomme einen Eindruck davon, wie die Leute hier so leben. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bei einer dieser Andachten wurde am Ende eine Person gesucht, die den naechsten Gottesdienst anleitet. Grosses Schweigen, peinliche Stille, alle schauen etwas betreten zu Boden... Da laesst der Gemeindepfarrer seine Stimme ertoenen: &amp;quot;Charlotte ataongoza ibada hii!&amp;quot; - zu Deutsch: &amp;quot;Charlotte wird diesen Gottesdienst leiten.&amp;quot;. Und dem Pfarrer, einer Respektsperson, kann man nicht widersprechen. Also habe ich mich eine ganze Woche lang gewissenhaft vorbereitet, alle Lieder rausgesucht, jedes einzelne Wort der Predigt aufgeschrieben und nichts dem Zufall ueberlassen.....&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ja, OK...nicht. Wer mich kennt, weiss, dass das nicht stimmen kann. Es lief dann darauf hinaus, dass ich mich am Abend vorher hingesetzt habe und ein paar Gedanken zum Text aufgeschrieben habe. Lieder habe ich am naechsten Tag spontan rausgesucht. Die Gebete habe ich noch schnell im Daladala auf der Rueckfahrt nach Ntoma geschrieben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es lief trotzdem ganz gut. Ich war wirklich erleichtert, als die Andacht vorbei war. Und ich habe daraus die Erkenntnis gewonnen, dass ich doch schon ganz gut Kiswahili kann. Es reicht zumindest fuer eine Predigt, wenn auch nur eine mit &amp;quot;Alltagssprache&amp;quot;, denn kompliziertere Woerter kann ich nicht. Am Ende haben mich die Leute beglueckwunscht, aber ich haette im Grunde auch ueber das Wetter predigen koennen und die Leute haetten sich gefreut. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es war ein &amp;quot;changamoto kubwa&amp;quot;, eine grosse Herausforderung, aber ich habe sie gemeistert:). Theologie werde ich, glaube ich, trotzdem nicht studieren...&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
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 <id>tag:vem-freiwillige.de,2012-03-14:663</id>
 <title>Vom Vergessen...</title> 
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 &lt;p&gt;Liebe Leute!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In letzter Zeit war ich etwas inaktiv auf meinem Blog... Das liegt (auch) daran, dass ich mein Passwort fuer meinen Blog vergessen hatte. Dank Christians Hilfe habe ich jetzt ein Neues und kann euch in Zukunft wieder mit &amp;quot;neuen habaris&amp;quot; aus Tanzania versorgen. &lt;br /&gt;Jaja, manche Dinge aendern sich nie und ich bin immer noch so schusselig und &amp;quot;unkluemich&amp;quot; wie in Deutschland. So habe ich noch ganz andere Dinge vergessen, wie zum Beispiel die Geheimzahl von meinem tanzanischen Bankkonto hier. Aber auch das Problem wurde nach einem kleinen Kampf mit der tanzanischen Buerokratie (und aufdringlichen, heiratswilligen Bankangestellten) erfolgreich geloest und ich habe eine neue Bankkarte.&lt;br /&gt;Weiterhin vergesse ich regelmaessig, wo ich meine Schluessel hinlege und das hat schon zu manchem kleinen Herzinfarkt gefuehrt. Gott sei Dank habe ich nette Arbeitskolleginnen, die mir beim Suchen helfen...&lt;br /&gt;Ich hoffe, es handelt sich nicht um Alzheimer im Fruehstadium...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Jetzt, wo das &amp;quot;Blog-Problem&amp;quot; geloest ist, werde ich hier auch wieder &amp;quot;draufschreiben&amp;quot;. Freut euch auf naechstes Wochenende, wenn ich wieder fuer laengere Zeit Internet habe:).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich denke an euch! Machts gut!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eure Charlotte &lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
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 <id>tag:vem-freiwillige.de,2011-11-16:556</id>
 <title>Kleine Alltäglichkeiten...</title> 
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 <summary type="text/plain"> Langsam kehrt so etwas wir Routine und Alltag ein, ich finde mich im Waisenhaus zurecht und muss bei immer weniger Sachen nachfragen. Auch beim Kiswahili merke ich leichte Fortschritte, auch wenn ...</summary> 
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 <name>Charlotte</name> 
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Allgemein 
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 &lt;p&gt;Langsam kehrt so etwas wir Routine und Alltag ein, ich finde mich im Waisenhaus zurecht und muss bei immer weniger Sachen nachfragen. Auch beim Kiswahili merke ich leichte Fortschritte, auch wenn es noch ein langer Weg bleibt. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;Kurz und gut, ich komme an. Das soll aber nicht hei&amp;szlig;en, dass jetzt alles im grauen Alltagseinerlei versinkt. Im Gegenteil, es gibt zwischendurch immer wieder gro&amp;szlig;artige Momente. Ein paar will ich euch schildern:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;- Als ich krank war (nur eine leichte Grippe, aber doch so, dass ich zwei Tage das Bett geh&amp;uuml;tet hatte), kamen viele Leute vorbei, um nach mir zu sehen und sich zu erkundigen, wie es mir geht. &amp;nbsp;Das hat mich wirklich gefreut!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;- Unser Chor singt ganz professionell mit Mikrofonen, einem Keyboard und (sehr lauten) Speakern. Bei der letzten Probe wurde mir einfach das Mikrofon in die Hand gedr&amp;uuml;ckt, mit der Aufforderung &amp;quot;Uimbe sasa&amp;quot; (Bitte, sing jetzt). Ich kannte das Lied nicht, hatte keinen blassen Schimmer von Melodie und Text- aber was sollte ich machen? Ich habe gesungen und damit f&amp;uuml;r allgemeine Heiterkeit gesorgt. Und am Ende, als ich mich eingeh&amp;ouml;rt hatte, hat es auch ganz gut geklappt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;- Als wir neulich Stromausfall hatten (das ist nicht oft der Fall, aber manchmal eben doch), rollte eine Welle der Hilfsbereitschaft an. Die arme Charlotte muss essen, sie darf doch ihre mahips makubwa nicht verlieren (ja, richtig, das hei&amp;szlig;t &amp;quot;gro&amp;szlig;e H&amp;uuml;ften&amp;quot;:), es wurde mir bereits mehrfach freudestrahlend als Kompliment gebracht...)! Anitha hat f&amp;uuml;r mich in der K&amp;uuml;che des Waisenhauses mitgekocht, Martina brachte mir Mais und Edina hei&amp;szlig;es Teewasser. Und so konnte ich die drei Stunden Stromausfall unbeschadet &amp;uuml;berstehen.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;- Als ich neulich mit dem Dalla Dalla von Bukoba zur&amp;uuml;ck nach Ntoma fahren wollte und schon in dem Kleinbus sa&amp;szlig;, kam ein anderer Dalla Dalla Fahrer zu meinem Fenster und fragte mich, ob ich ihn heiraten wollte. Anitha und ich konnten ihn gerade so abwimmeln, mit der Versicherung, wenn er mir seine Nummer g&amp;auml;be, w&amp;uuml;rde ich ganz bestimmt zur&amp;uuml;ckrufen... Auf der Fahrt nach Ntoma haben wir die Nummer dann lachend aus dem Fenster geschmissen, &amp;nbsp;nicht ohne leichtes Bedauern (Wie schade, jetzt werde ich KEINEN vierzigj&amp;auml;hrigen muslimischen Dalla Dalla Fahrer heiraten...). Das nahm der Fahrer unseres Dalla Dallas dann aber als Ermutigung, nun seinerseits mich zu fragen, ob ich mir nicht vorstellen k&amp;ouml;nnte, stattdessen IHN zu heiraten. F&amp;uuml;r den Rest der Fahrt waren Anitha und ich dann damit besch&amp;auml;ftigt, diesen Fahrer abzuwimmeln.&amp;nbsp;&amp;nbsp;Hinterher haben wir sehr gelacht!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;- Ich habe jetzt meine Haare zu Rastas eng an meinen Kopf geflochten. Die Friseurin hat wirklich gute Arbeit geleistet: In nur zwei Stunden (in meiner Mittagspause) war alles fertig. Am Anfang juckte und zog es noch ein bisschen, aber jetzt habe ich mich daran gew&amp;ouml;hnt. Und es ist so sch&amp;ouml;n praktisch, dass ich mir jetzt nicht die Haare waschen muss. Das hei&amp;szlig;t f&amp;uuml;nf Minuten l&amp;auml;nger schlafen und Shampoo sparen (das es sonst nur sehr teuer in einem indischen Laden in Bukoba zu kaufen gibt- im Fido Dido, den Nadine und ich nur sp&amp;ouml;ttisch den &amp;quot;duka la wazungu&amp;quot; nennen. Aber ich gebe es zu, manchmal kaufe ich mir dort auch mal ein paar Nudeln oder Chips...)&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich hoffe, das gibt euch einen kleinen Einblick. Ich entschuldige mich f&amp;uuml;r die gro&amp;szlig;spurige Ank&amp;uuml;ndigung aus meinem letzten Blogeintrag, Fotos hochzuladen. Es hat nicht geklappt (wie man sieht). Es dauert einfach zu lange. Vielleicht funktioniert es ja noch mal an einem anderen Tag.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Viele Gr&amp;uuml;&amp;szlig;e! Ich denke an euch!&amp;nbsp;&lt;/p&gt; 
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 <id>tag:vem-freiwillige.de,2011-11-12:543</id>
 <title>Fotos von den Kindern!</title> 
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 <summary type="text/plain"> Heute habe ich nicht viel Zeit, zu schreiben. Die Uhr im Internetcafe tickt... Aber ich dachte, dass es definitv an der Zeit ist, ein paar Fotos hochzuladen. Also, seht und staunt:)  Mir geht es ...</summary> 
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 <name>Charlotte</name> 
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 &lt;p&gt;Heute habe ich nicht viel Zeit, zu schreiben. Die Uhr im Internetcafe tickt... Aber ich dachte, dass es definitv an der Zeit ist, ein paar Fotos hochzuladen. Also, seht und staunt:)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mir geht es weiterhin sehr gut hier, ich lerne die Sprache und noch ein paar andere nuetzliche Dinge.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das naechste gibts wieder einen richtigen Eintrag, versprochen!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich denke an euch! &lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
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 <id>tag:vem-freiwillige.de,2011-10-14:510</id>
 <title>Kommen und Gehen...</title> 
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 <summary type="text/plain">Letzte Woche hat sich im Waisenhaus einiges getan. Das älteste Kind, Jackie, noch nicht ganz zwei Jahre alt, wurde von ihrem Vater abgeholt und beginnt jetzt sein &quot;neues Leben&quot; im Dorf. Es ist mir ...</summary> 
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 Letzte Woche hat sich im Waisenhaus einiges getan. Das älteste Kind, Jackie, noch nicht ganz zwei Jahre alt, wurde von ihrem Vater abgeholt und beginnt jetzt sein &quot;neues Leben&quot; im Dorf. Es ist mir sehr schwer gefallen, mich zu verabschieden, denn dieses kleine Mädchen ist mir sehr ans Herz gewachsen. Zudem wird ihr &quot;neues Leben&quot; wohl alles andere als leicht werden. Der Vater hat bereits neun weitere Kinder und wenig bis fast gar kein Geld. In der ganzen Zeit hat er seine Tochter nur ein einziges Mal besucht (zur Information: Die meisten Väter besuchen ihre Kinder aber schon regelmäßig). Ein bisschen gerate ich ins Nachdenken: Warum kümmern wir uns so gut um die Kinder in den ersten Jahren, geben ihnen genug zu essen und vor allem viel Liebe und Zuneigung, wenn die kommenden Jahre so schwer werden? 
Aber verallgemeinern sollte ich nicht: Vielen Kindern geht es auch gut hinterher &quot;im Dorf&quot; wieder in ihren Familien. 

Auch sonst werden hier die Kindern so gut wie möglich vorbereitet auf ihr zukünftiges Leben im Dorf. Laut meiner Chefin wurden die Kinder früher alle einzeln mit dem Löffel gefüttert und konnten nicht selber essen. Wenn sie dann zurück in die Familien gingen, kam es öfter vor, dass Kinder starben, weil sie so unselbstständig waren. Niemand nahm sich die Zeit, sie zu füttern, oder sah die Notwendigkeit, da die Kinder im Dorf alle gemeinsam um einen Topf sitzen und selber essen! Also wurde im Waisenhaus eingeführt, dass ebenso gegessen wird. 

Dann ist diese Woche ein kleines Mädchen ins Waisenhaus gekommen, gerade zwei Wochen alt. Die Mutter ist bei der Geburt gestorben. Das ist für mich fast unvorstellbar. Natürlich habe ich schon vorher von der höheren &quot;Müttersterblichkeit&quot; in Afrika/Tanzania gelesen, aber das ist etwas ganz anderes, als das kleine Kind tatsächlich zu sehen, friedlich am Schlafen, dick eingepackt in Decken. Dieses kleine Kind wird seine Muttter nie sehen. Es tut mir so leid.
Und ebenso die Mutter: Da freut sie sich vielleicht während der Schwangerschaft auf ihr kleines Kind, freut sich schon, es in ihren Armen zu halten und dann stirbt sie kurz nach der Geburt an zu hohem Blutverlust und Erschöpfung. Wer rechnet denn damit? 
Entschuldigt bitte, dass ich so auf die Tränendrüse drücke, aber das Schicksal dieser Mütter und dieser Kinder geht mir nahe. 

Bei den meisten Kindern ist die Mutter nach oder während der Geburt gestorben. Oft bei Hausgeburten, manchmal aber auch in Dispensaries und Krankenhäusern.  Es gibt hier keine Aidswaisen im Ntoma Orphanage und das finde ich fast erschreckend. Denn das zeigt ja, wie oft es vorkommt, dass eine Mutter während der Geburt stirbt! Etwas, das in Deutschland so gut wie nie passiert.

Einige Kinder sind allerdings auch ausgesetzt worden, Vater und Mutter sind unbekannt. Von einem Kind im Waisenhaus weiß ich, dass es drei Tage lang im Wald gelegen hat, bevor es gefunden wurde. Die Mutter wurde allerdings ermittelt und vor Gericht gestellt. Wie verzweifelt müssen Mütter sein, die ihre Kinder aussetzen? Ich habe Mitleid mit ihnen und mit ihren Kindern. 

Ja, so ist das hier im Waisenhaus, jedes Kind hat sein eigenes Schicksal. Natürlich sind das traurige Geschichten, aber das dominiert nicht das Waisenhaus. Im Gegenteil, es ist ein fröhlicher Ort, an dem viel geredet, gesungen und gelacht wird. Den Kindern geht es gut hier! (Und mir auch...). 
Ich hoffe, euch gehts auch gut?:) 
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 <title>Schwimmen im Viktoriasee...</title> 
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 &lt;p&gt;Heute war ich das erste Mal im Viktoriasee schwimmen! Eine junge Lehrerin (&amp;uuml;brigens Kenianerin) der Haushaltsschule hatte mich eingeladen, mit zum Strand zu kommen. Also sind wir mit dem PikiPiki (=Motorrad-Taxi) zum &amp;quot;Ntoma Beach&amp;quot; gefahren.Was soll ich sagen: Vor mir ein traumhafter Anblick! Der Strand liegt in einer kleinen Bucht, umgeben von Felsen und alles ist so gr&amp;uuml;n! Der Sand ist wei&amp;szlig; und das Wasser wundersch&amp;ouml;n warm... Man k&amp;ouml;nnte meinen, man ist am Meer, so weit und gro&amp;szlig; ist der See. Es gibt auch richtige Wellen! Fazit: Hier komme ich noch einmal hin! &lt;br /&gt;(Den Bilharzose-Test&amp;nbsp; gibt es dann n&amp;auml;chstes Jahr wieder in Deutschland...)&lt;/p&gt; 
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 <title>Geburtstag in Tanzania</title> 
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 &lt;p&gt;Finally I have internet again! And since today my modem is working! That means that communication will be a lot easier from now on:)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Now I want to tell you about my birthday here in Tanzania. I turned 20 on September 14th, as you know... Now I am old!:) I wanted to do something special on that day, after all&amp;nbsp;it was my birthday, so I invited all my coworkers to come over for &amp;quot;tea&amp;quot;- although in the end we did not drink tea at all...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Anitha- my &amp;quot;cooking teacher&amp;quot;- and I were baking cake (&amp;quot;Keki&amp;quot; in Swahili) and muffins (which burned of course). Anitha said though, that&amp;nbsp;my guests&amp;nbsp;would eat the muffins anyway, as they were &amp;quot;Africans and like that&amp;quot;. Despite that a lot of muffins remained untouched on their plates as I could see it. It is incredible out of what rudimentary ingredients&amp;nbsp;we made the&amp;nbsp;cake: Butter, sugar and flour. That&amp;#39;s it. They don&amp;#39;t have recipes here, either, they cook, let&amp;#39;s call it &amp;quot;from experience&amp;quot;. Most of the time it all tastes really good here! &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Then we went to the little shop here in the village and bought soda- coke, fanta, sprite. There is no party here in Tanzania where you cannot fain soda, it is a must at any celebration of any kind. Officially Christians are not allowed to drink alcohol here, by the way. At 7.30 in the evening my guests arrived and they all brought me flowers and even sang a little song for me. I was really touched! Then some people set up an antique cassette player and huge speakers and suddenly the room was filled with loud Tanzanian &amp;quot;gospel music&amp;quot;... &lt;/p&gt;&lt;p&gt;In the end, a lot more guests than Anitha and I expected came. Everyone who has anything to do at all with the orphanage came, meaning also the watchman, the man&amp;nbsp; wh sometimes sells eggs here and the little girl who lives next door. So Anitha and I went in the dark&amp;nbsp;to buy more soda... &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Back again, people prayed for me and my health and thanked me for the invitation. Then I decided to say some words as well- I was really VERY friendly:)- and thanked everyone for the warm welcome here and that everyone is helping me so much.&amp;nbsp;Then my boss said a few nice words, stating that I am now everyone&amp;#39;s &amp;quot;rafiki&amp;quot; (friend) and &amp;quot;ndugu&amp;quot; (relative) and always welcome everywhere- if I got that right, because it was all in Swahili...&amp;nbsp;&amp;nbsp;One of my colleagues gave me a present- a piece of &amp;quot;beauty soap&amp;quot;. As I got to know people always sing a little song here when someone unpacks a gift...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Then people started dancing and I though to myself: Now, Charlotte, you have to move your hips as well. Of course there was a lot of laughter, but everyone was happy that I at least tried to dance... And then it was time for my coworkers to go back to work, as the children were hungry. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;And so my birthday ended with&amp;nbsp;a lot of dishes to be done... &lt;em&gt;It was a nice day and I am sure I will remember it for a long time- aven altough there was no hurricane:) &lt;/em&gt;&lt;/p&gt; 
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